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Toshiba: keine Partnerschaft mit Apple zwecks Displayproduktion

Gestern geisterte ein Bericht durch die Medien, der davon sprach, dass Apple und Toshiba im Zuge der Produktion von Displays gemeinsame Sache machen würden. Apple sollte sich demnach an den Kosten für den Bau einer neuen Produktionsstätte beteiligen, die Toshiba in Japan geplant hatte. Toshiba hat entsprechende Gerüchte jetzt aber zurückgewiesen.

Toshiba baut Produktionsstätte ohne Apple-Zuschuss

Zwar soll die neue Produktionsstätte tatsächlich in Japan errichtet werden, allerdings ohne einen etwaigen Zuschuss von Apple. Natürlich ist Apple selbst an den Displays mit LTPS-Technik (Low Temperature Polysilicon) von Toshiba interessiert, dennoch soll man sich nicht an den anfallenden Kosten von ca. 1,2 Milliarden US-Dollar beteiligen.

iPhone 4

Durch den Bau der neuen Produktionsstätte soll Toshiba die bisherige Produktion von Displays für mobile Geräte verdoppeln können, aktuell fertigt Toshiba etwa 8,55 Millionen Displays pro Monat. Durch den Neubau wird man demnach rund 17 Millionen Displays anfertigen können.

Displays mit LTPS-Technik sehr beliebt

Die von Toshiba verwendete LTPS-Technik ist aktuell sehr beliebt, weswegen es Lieferengpässe gibt, die die breite Produktion von Smartphones mit LTPS-Technik betreffen. Dementsprechend ist es für Toshiba sehr wichtig, eine neue Produktionsstätte zu bauen, mit der man die Nachfrage nach LTPS-Displays wieder befriedigen kann.

Ein ähnliches Problem hat zurzeit auch Samsung, das mit seinen AMOLEDs ebenfalls sehr beliebt ist, die steigende Nachfrage aber nicht vollends befriedigen kann. Ob auch Samsung deswegen expandieren wird, das ist noch unklar, liegt aber im Bereich des Wahrscheinlichen.

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